Durit Hartmetall GmbH

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wire 2018 | Tube 2018 Geländeplan: Halle 9

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Unser Angebot

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  • 04  Werkzeuge zur Verfahrenstechnik und Hilfsmittel
  • 04.02  Pressen, Extrudieren (Matrizen, Mundstücke, Dorne)

Pressen, Extrudieren (Matrizen, Mundstücke, Dorne)

  • 04  Werkzeuge zur Verfahrenstechnik und Hilfsmittel
  • 04.03  Ziehen (Matrizen)

Ziehen (Matrizen)

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Walzen

  • 09  Pipeline und OCTG Technologie
  • 09.03  Beschichtungen
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Extrusionswerkzeuge

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Hartmetall-Ziehsteine

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Kaltstauch- und Stanzziehsteine

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Rohr- und Stangenziehsteine

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  • 02.05.03  Hartmetall inkl. hartmetallbeschichtet

Hartmetall inkl. hartmetallbeschichtet

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  • 02.05  zur Kraftübertragung (Kone, Ringe sowie Leit- und Tragrollen)
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Keramik inkl. keramikbeschichtet

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Hartmetall inkl. hartmetallbeschichtet

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Keramik inkl. keramikbeschichtet

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Türkenkopfwalzen

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  • 02.08  zur Federherstellung

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  • 02  Werkzeuge zur Verfahrenstechnik
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zur spanlosen Umformung

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  • 03.08.05  Sonstige Spezialspulen

Sonstige Spezialspulen

Unsere Produkte

Produktkategorie: zur Federherstellung

Drahtführung aus Hartmetall

Drahtführung aus Hartmetall für runde oder ovale Federdrähte - in höchster Präzision

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Produktkategorie: Ziehen (Matrizen)

Ziehmatrize

Ziehmatrize mit Hartmetall-Einsatz für den Rohrzug - individuell gefertigt.

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Produktkategorie: Pressen, Extrudieren (Matrizen, Mundstücke, Dorne)

Profilierte Ziehmatrize

Profilierte Ziehmatrize mit Hartmetalleinsatz - für unterschiedlichste Formgebungen.

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Produktkategorie: Matrizen

Ziehmatrize für Profilzug

Ziehmatrize für Profilzug - hartmetallbestückt mit zusätzlicher Beschichtung.

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Produktkategorie: Beschichtungen

PVD- und CVD Beschichtung

PVD- und CVD Beschichtung erhöhen die thermische sowie die chemische Beständigkeit von Werkzeugen und Präzisionsbauteilen.
REIBUNG UND ADHÄSIONSNEIGUNG WERDEN DEUTLICH REDUZIERT.

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Produktkategorie: Hartmetall-Ziehsteine

Ziehstein für Profildraht

Ziehstein für Profildraht - mit Hartmetalleinsatz

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Produktkategorie: zur spanlosen Umformung

Matrize mit Sperrverzahnung

Matrize mit Sperrverzahnung - für die Bolzen- und Mutterfertigung

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Firmennews

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12.03.2018

Mit innovativen Ideen zur Wire & Tube 2018

Halle 9 Stand B34, 16. bis 20. April: Auf der diesjährigen Fachmesse Wire & Tube in Düsseldorf präsentiert der Hersteller von Präzisionswerkzeugen und Konstruktionsteilen aus Hartmetall interessante Neuheiten und Entwicklungen.

Ein zentrales Thema auf dem DURIT-Stand wird Laser Cladding sein. Ein modernes Verfahren, das vor allem für die Reparatur und Fertigung von Werkzeugen sowie als Verschleißschutz und zur Bildung von Funktionsschichten zur Anwendung kommt.

Positive Erfahrungen mit Laser Cladding

Heinz-Achim Kordt, Konstruktionsleiter des Wuppertaler Unternehmens, fasst die Vorteile des vielseitigen Laserauftragsschweißen zusammen: „Ein wichtiges Argument für den Einsatz ist für uns die hohe Präzision, mit der wir Beschichtungen auch partiell auftragen können. Gerade Werkzeuge, deren Bestandteile im Produktionsprozess unterschiedlich starken Beanspruchen ausgesetzt sind, lassen sich mit Hilfe von  Laser Cladding genau dort gezielt schützen, wo Verschleiß und Korrosion tatsächlich auftreten. Dabei haften unsere Antiverschleiß-Beschichtungen dank der schmelzmetallurgischen Verbindung mit dem Trägermaterial exzellent und sind damit perfekt für die hohen Prozessgeschwindigkeiten in der Industrie geeignet.“

Zu den bemerkenswerten Merkmalen des Laser Cladding gehört die Bandbreite der Schichtdicken. Ohne Weiteres können Stärken zwischen 0,2 bis 5 mm und mehr mit hohen Aufbauraten und besonderer Dichte erreicht werden. Darüber hinaus ist es problemlos möglich, unterschiedliche Beschichtungsstoffe zu kombinieren, um extrem belastbare Sandwich-Strukturen zu erhalten. Und: Die Arbeit mit dem Laser überzeugt nicht nur durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. So liegen die Standzeiten von verschleißanfälligen Komponenten nach einer Beschichtung mit gehärtetem Stahl deutlich höher.

 Premiere für Hardinite®

 Aktuell zur Messe stellt DURIT eine innovative PVD-Beschichtung vor, die im Verschleißschutz neue Maßstäbe setzt. Da die meisten Werkzeuge im industriellen Produktionsprozess mit stetig wachsenden Anforderungen fertig werden müssen, ist dringend Abhilfe gefragt. So treten beispielsweise beim Umformen häufig Kaltaufschweißungen auf, die durch Reibung hervorgerufen werden und die Haltbarkeit von Werkzeugen stark beeinträchtigen. Um dieses Problem auf befriedigende Weise zu lösen, kommt jetzt das extrem harte Hardinite® mit Erfolg zum Einsatz.

Die Voraussetzung für die nachhaltige Wirkung im Kampf gegen Verschleiß und Überbeanspruchung schafft eine Nanostruktur im Schichtaufbau, die dem Oberflächenfinish eine außerordentliche Widerstandskraft verleiht, Und das bei einer minimalen Schichtstärke von gerade einmal 2 bis 5 µm.

Das neue Hardinite® erzielt in zahlreichen Anwendungsbereichen überzeugende Ergebnisse. Neben dem Einsatz in der Umformtechnik zählt unter anderem die Beschichtung von Druckgusswerkzeugen für Ak und Mg-Legierungen dazu. Ebenso verlängern sich durch die Oberflächenbehandlung mit der leistungsstarken DURIT-Beschichtung die Standzeiten von Zerspanungswerkzeugen deutlich. Vor allem Werkzeugtypen, die für hochfeste Materialien mit über 50 HRC entwickelten wurden, sind dank der Zusatzbeschichtung wesentlich weniger verschleißanfällig.

Darüber hinaus besitzt Hardinite® weitere nennenswerte Vorzüge wie hohe Temperaturbeständigkeit, enorme Zähigkeit und Härte sowie eine geringe Adhäsionsneigung, wodurch Beschädigungen durch Abrieb spürbar reduziert werden können.
 
Mehr Informationen: www.durit.de

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16.01.2018

Federstahl trifft Hartmetall. Kräftemessen im Fertigungstakt.

Oft dauert das Ganze nur einige Sekunden. Zeit genug für ein Kräftemessen zwischen zwei Werkstoffen, bei dem es vor allem um die bessere Verschleißfestigkeit geht. Wie in vielen industriellen Prozessen kommt es auch bei der Herstellung von technischen Federn zu abrasiven Vorgängen, ausgelöst durch das Zusammentreffen von Federstahl und Hartmetall.

Federstahldraht besitzt eine besondere Elastizität, gute Verformungseigenschaften, eine vergleichsweise hohe Härte sowie eine beachtliche Bruch- und Zugfestigkeit. Ideale Voraussetzungen, um Federn für eine Fülle von Anwendungen und Beanspruchungen herzustellen. Mag das Endprodukt auch begeistern, so können sich bei der Bearbeitung des Materials durch die hohe Abriebneigung des Federstahls möglicherweise Probleme ergeben. Das bedeutet in der Konsequenz, dass sich hochfester Federstahl am besten mit extrem verschleißbeständigen Werkzeugen bearbeiten lässt, die diesen Merkmalen gewachsen sind.

In Härte und Druckfestigkeit kaum zu schlagen

Hier nun kommt Hartmetall ins Spiel. Je nach Zusammensetzung und Gefügestruktur verfügen die zahlreichen Hartmetallsorten über unterschiedliche Spezifikationen. Aufgrund ihrer Vielfalt bieten die Legierungen, die sich zumeist aus Wolframkarbid und Kobalt als Bindemittel zusammensetzen, ein umfangreiches Spektrum an Härten. Die Bandbreite reicht von eher weichen Sorten mit einer Härte von 750HV30 bis hochverschleißfesten Qualitäten mit einer Härte von bis zu 2000HV30.

Zu den herausragenden Eigenschaften des Hartmetalls überhaupt gehört die Druckfestigkeit. Mit bis zu 7000 N/mm² erreicht sie einen Wert, der nur vom Diamanten getoppt werden kann. Auch die Materialdichte im Endprodukt, begünstigt durch die hohe Dichte des Wolframkarbids, liegt um 100% höher als die Dichte von Stahl.

Fasst man die Summe der Vorteile zusammen, ist Hartmetall die optimale Lösung für alle Anwendungen, bei denen ein ausgezeichnetes Verschleißverhalten und außerordentliche Härte gefordert werden. In der Praxis überzeugen Bauteile und Werkzeuge aus Hartmetall durch überdurchschnittliche Standzeiten. So schaffen innovative Hartmetallsorten unter anderem 30 Millionen Hübe ohne Nachschleifen beim Stanzen von 0,05 mm dicken Blech aus rostfreiem Federstahl mit 1400 bis 2000 MPa Zugfestigkeit.

Zwei Fertigungsverfahren in der Praxis

Zurück zu Federfertigung. Druckfedern zum Beispiel werden aus runden, ovalen oder vierkant Federstahldrähten hergestellt, wobei es zwei unterschiedliche Verfahren gibt. Entweder wird das Material durch Winden um einen Dorn oder mit Hilfe von Drahtführungsstiften in jede gewünschte Form gebracht.

Im Einzelnen funktionieren die Fertigungsmethoden folgendermaßen: Beim Winden handelt es sich eine bestimmte Umformtechnik, bei der der Draht über Einzugsrollen und die Drahtführung an die Windestation geleitet wird. Windestifte bringen den Werkstoff auf eine Kreisbahn, wo er zu einem Teilstück mit dem gewünschten Federdurchmesser umgeformt wird. Da der verwendete Stahldraht zurückfedert, müssen die Windestifte übrigens einen Radius haben, der kleiner ausfällt als der Durchmesser der jeweiligen Feder. Nach der Umformung erhält die Feder mit Hilfe eines Steigungskeils ihre vorgegebene Steigung. Im letzten Schritt schneiden Trennmesser die fertige Feder vom Draht ab.

Beim Wickeln kommt als Umform-Tool ein sogenannter Wickeldorn zum Einsatz. Ein Gegenhalter hält den Draht fest, während dieser über einen rotierenden Mitnehmer zur Feder geformt wird. Die Steigung der Feder entsteht durch den Vorschub des Gegenhalters auf dem Dorn. Auch hier richtet sich der Dorndurchmesser nach dem Grad der Rückfederung des verwendeten Federstahls.

Qualitätswerkzeuge für den gesamten Prozess

Schon die kurze Beschreibung der beiden gebräuchlichsten Produktionsverfahren zeigt, dass eine Menge von leistungsstarken Hartmetallkomponenten für die aufwendigen Bearbeitungsprozesse benötigt wird. Als einer der international führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen und Konstruktionsbauteilen aus Hartmetall stellt DURIT der Industrie ein komplettes Instrumentarium zur Verfügung, das sämtliche Prozessabläufe in der Produktion technischer Federn aller Art abdeckt.

Dazu gehören unter anderem

  • Einzugswalzen
  • Draht-, Windedraht- und Zwischenführungen
  • Windeeinsätze, Steigungsstifte, - platten und -keile mit passenden Haltern und Gegenhaltern, Windestifte, Achsen und Windeplatten.
  • Aktivelemente zum Wickeln von Federn
  • Messer und Einsätze, Form- sowie Abschneidemesser und Abschneidedorne
  • Hülsen für den Planschliff
 Auf die richtige Sorte kommt es an

Konstruktionsleiter Heinz-Achim Kordt erklärt dazu: „Dank unserer langjährigen Erfahrung beim Herstellen von Hartmetallen sind wir in der Lage, für die Federfertigung im Kundenauftrag maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Denn abhängig von der jeweiligen Aufgabe im Produktionsprozess ist es unerlässlich, das Werkzeug genau auf die speziellen Bedingungen abzustimmen. Der Wickeldorn liefert dafür ein gutes Beispiel. Um bei der Bearbeitung des Federstahls überzeugende Ergebnisse zu erreichen, musste das verwendete Hartmetall verschleißfest und trotzdem elastisch sein. Mit der Sorte GD 40 konnten wir diesen Anspruch zur vollen Zufriedenheit unseres Kunden erfüllen. Damit hat das Hartmetall das Kräftemessen mit dem Federstahl klar für sich entschieden.“

Auch bei den Hülsen, die beim Schleifen der Federn eingesetzt werden, meldet das DURIT-Team Erfolg. Anstelle von Stahl bietet das Wuppertaler Unternehmen jetzt Hülsen aus Voll-Hartmetall an. Aus gutem Grund, denn Hartmetall ist wesentlich verschleißfester als das bisher eingesetzte Material, berichtet Heinz-Achim Kordt. Was zu beweisen war.

 

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16.01.2018

Maßarbeit am Rohr. Hier kommt Präzision zum Zug.


Die Ansprüche steigen. DURIT zieht mit. Was das konkret bedeutet, macht eine Reihe von Beispielen aus der Rohrfertigung deutlich.

Während der Herstellung von Rohren fallen etliche Ziehoperationen an, die den eingesetzten Werkzeugen und Komponenten ein Maximum an Genauigkeit, Ausdauer und Stabilität  abverlangen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind Standardlösungen nicht das geeignete Mittel.

Vielfalt mit individuellen Eigenschaften

Deshalb geht DURIT einen anderen Weg. Im Fokus steht zunächst die Aufgabe, vor Ort in der Produktion herauszufinden, welche speziellen Eigenschaften die verschiedenen Werkzeuge haben müssen, die im Verlauf eines Ziehprozesses zur Anwendung kommen. Eine entscheidende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Art des zu ziehenden Metalls. Davon hängt letztlich auch die Zusammensetzung des Materials ab, aus dem die DURIT-Werkzeuge zweckbestimmt gefertigt werden. Das Unternehmen aus Wuppertal setzt dabei auf seine langjährige Hartmetallkompetenz und ist daher in der Lage, eine Bandbreite von maßgeschneiderten Werkzeugen für die Rohrherstellung auf HighTech-Niveau anzubieten.

Heinz-Achim Kordt, bei DURIT verantwortlich für den Bereich Konstruktion, erklärt dazu: „In der Rohrfertigung ist Werkzeugvielfalt gefragt. Denn nur so erreicht man punktgenau ein wirklich optimales Resultat, das den hohen Erwartungen des Anwenders entspricht. Aus diesem Grund gehören nicht nur Ausführungen aus Vollhartmetall zum DURIT-Programm, sondern ebenso Verbundwerkzeuge aus hochwertigen Werkstoffkombinationen. Diese Verbindungen aus Hartmetall und Stahl zeichnen sich durch qualitätsentscheidende Vorteile aus.“

Eine Frage von Härte und Korngröße

 Ziehmatrizen beispielsweise verfügen über eine außerordentliche Formgenauigkeit sowie über eine exzellente Oberflächengüte. Eine gut durchdachte Konstruktion unterstützt die positiven Werte. Der direkte Verschleißbereich des Werkzeugs besteht aus Hartmetall der Korngröße Medium oder Fein. Die Stahlfassung, die den Hartmetallring umschließt, übernimmt gleich mehrere Aufgaben. Zum einen fängt sie die Zugkräfte der auftretenden Schubspannung auf, zum anderen dient sie zum Befestigen in der Ziehanlage. Außerdem senkt der Stahl das Gesamtgewicht des Werkzeugs und somit auch die Kosten.

Welche Hartmetall-Korngröße die beste ist, muss von Fall zu Fall geklärt werden. Beim Ziehen von NE-Metallen haben sich vor allem Feinkornsorten sehr gut bewährt. Ihre homogene Oberflächenstruktur und die geringe Neigung zu Kaltaufschweißungen nach dem Anpassen an den jeweiligen Ziehprozess machen sie zum idealen Werkstoff für diese Aufgabe. Im Anschluss an den Ziehvorgang werden sogenannte Schälscheiben eingesetzt, um die Oberfläche zu säubern und Maßhaltigkeit herzustellen. Hier ist ebenfalls eine Version aus feinkörnigem Hartmetall die erste Wahl. Denn die vergleichsweise hohe Kantenstabilität des Werkstoffs führt dazu, dass derartige Schälscheiben wesentlich länger halten.

Beim Ziehen von Stahl oder Edelstahl rücken andere Kriterien in den Mittelpunkt. Hier kommt es hauptsächlich auf die richtige Kombination von vorzugsweise exzellenter  Oberflächenbeschaffenheit und hoher Festigkeit an. Auch für diese Anforderung hat DURIT die geeignete Hartmetallsorte im Programm. Und zwar eine mittelkörnige Mischung, die eine höhere Schlagzähigkeit als ein Feinkorn besitzt. Diese Eigenschaft ist wichtig, da beim Anfahren der Anlage punktuell hohe Kräfte auftreten und der nachfolgende Ziehprozess einen äußerst harten Werkstoff erforderlich macht.

Vorteile im Verbund

Zu den typischen Verbundwerkzeugen aus dem Hause DURIT zählen unter anderem auch diese zwei Varianten: Auf der einen Seite Spannbacken, die beim Ziehen der Rohre für den Vorschub sorgen. Andrerseits Prismenbacken, die beim Trennen der Rohre zum Festklemmen gebraucht werden. Bei beiden Prozessen sind besondere Druckfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb gefragt. Da Abrasion lediglich an den Kontaktflächen der Spannbacken auftritt, werden die verschleißgefährdeten Zonen aus Hartmetall gefertigt. Stahl als Trägerwerkstoff hat wiederum den Bearbeitungsvorteil, dass Gewindebohrungen und andere Befestigungen ohne viel Aufwand herzustellen sind.

Unempfindlich gegen Hitze

Um einen Sonderfall handelt es sich bei den Schabestählen, die zum Abziehen von Rohr-Schweißnähten benötigt werden. Für diese spezielle Anwendung hat DURIT die Beschichtung PVD Galaxy® entwickelt. Sie schafft die Voraussetzung dafür, die Werkzeuge nach dem Schweißen bei Höchsttemperaturen von über 1000 Grad Celsius einzusetzen. Zugleich sinken durch die Verbindung aus verschleißfestem Hartmetall und hitzebeständiger PVD-Beschichtung die Kräfte von Reibung und Adhäsion. Damit steigt die Leistungsfähigkeit der Werkzeuge auf einen neuen Höchststand.

Wie die Anwendungsbeispiele zeigen, hat die verwendete Hartmetallsorte großen Einfluss auf das Produktionsergebnis. Denn durch das Anpassen an den Ziehprozess lassen sich überdurchschnittlich lange Standzeiten für das entsprechende Werkzeug aus Hartmetall erreichen. Mit einer bedarfsgerechten Auswahl stellt DURIT sicher, dass die einzelnen Sorten dank ihrer spezifischen Zusammensetzung exakt den jeweiligen Ansprüchen genügen.

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Über uns

Firmenporträt

»   GESCHÄFTSFELD:

Als modernes Familienunternehmen entwickelt und produziert DURIT seit über 35 Jahren Präzisionswerkzeuge und Konstruktionsbauteile aus Hartmetall. Über 500 Mitarbeiter – Fachleute, Anwendungstechniker und Ingenieure – setzen sich für die Optimierung der Produktivität ihrer internationalen Kunden ein. Gemeinsam an Standorten in Deutschland, Portugal und Brasilien stehen sie für qualitativhöchstes Niveau – und schaffen Beständigkeit und Wirtschaftlichkeit für sämtliche Branchen weltweit. Ob standard- oder maßgefertigt, ob in Serienfertigung oder in Einzelherstellung: Das DURIT Leistungsspektrum umfasst exakt auf Kundenbedürfnisse abgestimmte Produktlösungen.


»   FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG:    

DURIT bietet über 60 verschiedene, qualitativ hochwertige Hartmetall-Sorten, die im firmeneigenen Labor und teilweise in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland und Portugal entwickelt wurden.
 

»   GRÜNDUNG:

Die DURIT Hartmetall GmbH wurde am 01. Oktober 1982 in Wuppertal gegründet und ist bis heute ein modernes, inhabergeführtes Familienunternehmen.
 

»   LEISTUNGSSPEKTRUM:      

Präzisionswerkzeuge und Konstruktionsbauteile aus Hartmetall:

u.a. Umform-  oder Ziehwerkzeuge, Messer- und Schneidleisten, Schnittringe, Pressformen und Auskleidungen, Matrizen, Dorne, Lagerschalen, Düsen, Ventilsitze und Kegel sowie Sonderbauteile nach Kundenzeichnung.

Beschichtungen für sämtliche Branchen und Einsatzzwecke:

PVD / CVD / THERMISCHE SPRITZBESCHICHTUNGEN (HVOF/APS/EAWS) / LASER CLADDING
 

»   BRANCHEN / EINSATZBEREICHE:

DURIT ist für unterschiedlichste Branchen und anspruchsvolle Nischenindustrien weltweit tätig, u.a.:

» Automobilindustrie
» Umformtechnik
» Chemische-, Petrochemische- und Mineralölindustrie
» Pharmazeutische Industrie und Medizintechnik
» Pulververarbeitende Industrie
» Maschinen- und Anlagenbau

» und viele weitere
 

»   STANDORTE:

Deutschland: Linderhauser Str. 139, 42279 Wuppertal

Portugal: Arruamento C, Zona Industrial - Apartado 24, 3854-909 Albergaria a`Velha
 

»   MITARBEITER:      

Über 500 Mitarbeiter weltweit


»   GESCHÄFTSFÜHRUNG:       

Michael Mense für Deutschland

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Unternehmensdaten

Gründungsjahr

1982

Geschäftsfelder
  • Rohrindustrie
  • Drahtindustrie
  • Fahrzeugindustrie
  • Chemische Industrie