12/11/2010

Verkabelungslösungen von Siemon unterstützen neuen IEEE 802.3ba Standard

Unterstützt werden dabei:

- 40 Gbit/s und 100 Gbit/s bis 100 m mit Siemon's XGLO® OM3 Multimode-Glasfaserkabeln und MTP-Steckverbinder im Short Reach Mode
- 40 Gbit/s und 100 Gbit/s bis 150 m mit Siemon's XGLO OM4 Multimode-Glasfaserkabeln und MTP-Steckverbinder im Short Reach Mode
- 40 Gbit/s und 100 Gbit/s bis 10 km mit Siemon's XGLO Singlemode-Glasfaserkabeln und LC-Steckverbinder im Long Reach Mode
- 100 Gbit/s bis 40 km mit Siemon's XGLO Singlemode-Glasfaserkabeln und LC-Steckverbinder im Extended Reach Mode
- 40 Gbit/s bis 5 m mit Siemon's passiven High-Speed Verbindungskabeln aus Kupfer mit QSFP+ Schnittstelle
- 40 Gbit/s bis 4 km mit Siemon's aktiven optischen Verbindungskabeln mit Moray(TM) QSFP+ Schnittstelle

"Siemon war schon immer ein Vorreiter technischer Entwicklungen, ob mit seinen Twisted-Pair- und Glasfaser-Verkabelungslösungen oder der neuen Hochgeschwindigkeits-Verbindungstechnik. Das versetzt uns in die Lage Ethernet-Verbindungen für das gesamte Spektrum möglicher Verkabelungskonfigurationen im Rechenzentrum anzubieten", kommentiert John Siemon, Chief Technology Officer bei Siemon. "Die Entscheidung, Lösungen für die Hochgeschwindigkeits-Datenverbindung zu entwickeln, beruht auf globalen Markttreibern und technischen Studien, die eine deutlich zunehmende Verbreitung direkter Verbindungen zwischen Servern und Switchen im selben oder zu den angrenzenden Racks bestätigen. Durch die Erweiterung unserer Produktpalette sind wir in der Lage, den jeweiligen Bedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen, sei es bei der herkömmlichen strukturierten Verkabelung oder beim Einsatz einer werkseitig vorkonfigurierten einheitlichen Architektur im Rechenzentrum."

Während der Einsatz von Kupferkabeln für 40 und 100 Gbit/s zurzeit auf eine kurze Übertragungsdistanz mit Twinaxial-Kabeln beschränkt ist, wird davon ausgegangen, dass diese neue Technologie das Entwicklungspotenzial besitzt die nächste Generation der Ethernet-Anwendungen über eine Twisted-Pair Verkabelung zu unterstützen.

"Leider nutzen manche Hersteller den Mangel an Informationen bezüglich des IEEE 802.3ba Standards gern aus und stellen verschiedentlich Behauptungen zu 40 Gbit/s Applikationen über eine Twisted-Pair Verkabelung auf", äußert sich Peter Breuer, Regional Director Central and Eastern Europe bei Siemon. "Da keine Aufforderung zur Interessenbekundung (call-for-interest) seitens der IEEE vorliegt, können Aussagen zur realen Eignung für die Ethernet-Übertragung nicht überprüft werden. Derartige Behauptungen können in die Irre führen."

Bis Zielstellungen für ein neues Ethernet-Projekt angenommen werden, kann die Leistungsfähigkeit einzelner Produkte nur unterschieden werden, indem die vorhandenen Leistungsreserven im Vergleich zu den Spezifikationen der veröffentlichten Normen bewertet werden und bei der Auswahl von Produkten auf eine stabile Übertragungsleistung bei höherer Bandbreite geachtet wird.

Mit einer Leistungsfähigkeit und Bandbreite verfügt das Kategorie 7A TERA® Verkabelungssystem von Siemon, laut Breuer, über die idealen Voraussetzungen, Anwendungen über 10GBASE-T hinaus zu unterstützen. Das TERA Verkabelungssystem ist bis mindestens 1,2 GHz leistungsfähig, bietet eine garantierte Übertragungsreserve und damit einen erhöhten Signal-Rausch-Abstand. Es befindet sich bereits seit mehr als einem Jahrzehnt weltweit erfolgreich im Einsatz.

Quelle: The Siemon Company LLC