Detektierbare Kunststoffteile mindern Rückruf-Risiko

Verunreinigte Lebensmittelchargen - ein kostspieliges Szenario

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Detektierbare Kunststoffteile können das Risiko einer Produktverunreinigung bei der Lebensmittelherstellung reduzieren © HellermannTyton GmbH

Die Verunreinigung von Lebensmittelchargen mit Fremdkörpern ist ein kostspieliges Szenario für alle verarbeitenden Betriebe branchenweit, wie der jüngste Rückruffall der Süßwaren SNICKERS®, MARS® und MILKY WAY® herausstellt. Zumindest im Hinblick auf das Kabelmanagement eines Unternehmens kann das Risiko unentdeckter Kunststoffteile durch die Verwendung von detektierbaren Kunststoffprodukten minimiert werden.

Die jüngste Rückrufaktion von Mars Incorporated*, ausgelöst durch ein kleines Stück Plastik, welches von einem Verbraucher in einem Schokoriegel entdeckt wurde, zeigt die Problematik, Fremdkörper aus Kunststoff zu detektieren, die Lebensmittelprodukte versehentlich während ihrer Herstellung verunreinigen.

Viele der Lebensmittel- und Getränkeerzeugnisse im Supermarktregal tragen bekannte Namen. Der gute Ruf dieser Marken ist stark abhängig von den internen Prozessen für Sicherheit und Hygiene der Hersteller.

„HellermannTyton hat im Laufe des letzten Jahrzehnts eng mit führenden Lebensmittel- und Getränkeherstellern zusammengearbeitet, um die Detektierbarkeit von Kunststoffteilen rund um die Verkabelung von Produktionsanlagen zu verbessern und das Verunreinigungsrisiko durch Zubehörteile aus Kunststoff am offenen Band besser zu managen”, sagte Thomas Tyll, europäischer Produktmanagementleiter bei HellermannTyton.

„Daraus resultierend hatten wir den ersten detektierbaren Kabelbinder auf den Markt gebracht und nehmen auch heute bei der Bereitstellung metallhaltiger Kabelbinder sowie anderer detektierbarer Kabelmanagementprodukte eine führende Rolle ein.“

HellermannTyton stellt ein komplettes Sortiment an professionellem Kabelzubehör aus Kunststoff mit Metallanteilen her. Diese Produkte können durch Metalldetektier-und Röntgengeräte, welche häufig als Kontrollinstrumente eingesetzt werden, als Fremdkörper erkannt werden.

„Aufgrund des hohen Metallpartikelgehalts in unseren Produkten ist nicht nur der gesamte Kabelbinder, Sockel oder Schutzschlauch detektierbar, sondern sogar kleinste Bruchstücke, die während Instandhaltungsarbeiten versehentlich in den Produktionsprozess gelangen können. Solche kleinen Abschnitte sind mit entsprechenden Detektiermaschinen leicht auffindbar, bevor sie den Endverbraucher erreichen”, sagte Tyll.

Beispielhaft sind hier die detektierbaren MCTS-Kabelbinder von HellermannTyton zu nennen, die bei der Verwendung von anerkannten Messtechniken die Detektierbarkeit von Eisenmetallen zwischen 1,0 mm und 3,4 mm (Durchmesser Eisenkugel) gewährleisten.

* „Freiwilliger Rückruf von Schokoladenprodukten durch Mars Chocolate“

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Quelle: HellermannTyton GmbH