Im März 2025 meldete die Hans Hennig GmbH den erfolgreichen Abschluss eines Forschungsprojekts, das in enger Kooperation mit einem renommierten Forschungsinstitut umgesetzt wurde. Ziel war es, eine moderne Versuchsanlage zu entwickeln, mit der sich das Verbrennungsverhalten unterschiedlicher Mischgase unter wissenschaftlichen Bedingungen untersuchen lässt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine neu konzipierte Versuchsanlage, die über eine Brennkammer sowie einen speziell entwickelten Mehrstoffbrenner verfügt. Dieser erlaubt es, verschiedene Gasarten flexibel und präzise zuzuführen. Untersucht wurden unter anderem Erdgas, Wasserstoff, Ammoniak sowie Verbrennungsluft.
Ein besonderes technisches Merkmal ist der große Regelbereich der Anlage: Mit einem Mischungsverhältnis von bis zu 1:10 können Forscher ein breites Spektrum an Betriebsbedingungen abbilden. Dadurch lassen sich Verbrennungsprozesse sowohl unter niedriger als auch unter hoher Last analysieren – ein entscheidender Vorteil für die wissenschaftliche Arbeit.
Projektverantwortung und Umsetzung
Die Hans Hennig GmbH trug die Gesamtverantwortung für das Projekt. Von der Planung über das Engineering bis hin zur Inbetriebnahme lag alles in der Hand des Unternehmens. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei um die erste Anlage dieser Art in Deutschland, was den Pioniercharakter des Projekts unterstreicht.
Forschungsziele
Die Hauptaufgabe der Versuchsanlage besteht darin, detaillierte Erkenntnisse über die Brenneigenschaften verschiedener Gasgemische zu gewinnen. Durch die systematische Analyse von Mischungen und deren Reaktionsverhalten können Forscher wichtige Grundlagen schaffen, die zur Entwicklung innovativer und umweltfreundlicher Verbrennungstechnologien beitragen.
Die Ergebnisse sollen nicht nur für die Optimierung bestehender Prozesse von Bedeutung sein, sondern auch Impulse für die Gestaltung neuer, nachhaltiger Energielösungen liefern.
Bedeutung für die Forschung
Das Projekt zeichnet sich durch mehrere innovative Elemente aus. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, verschiedene Brenngase innerhalb einer einzigen Anlage miteinander zu kombinieren. Hinzu kommt die äußerst präzise Steuerung der Gasmischung und -zuführung, die eine exakte Anpassung an unterschiedliche Versuchsreihen erlaubt. Ein weiterer Vorteil ist der breite Regelbereich der Anlage, der eine große Bandbreite an Betriebsbedingungen abdeckt und dadurch flexible und vielseitige Untersuchungen ermöglicht.
Diese Merkmale machen die Versuchsanlage zu einem einzigartigen Werkzeug in der deutschen Forschungslandschaft. Sie eröffnet neue Möglichkeiten, Verbrennungsprozesse besser zu verstehen und Technologien für eine klimafreundlichere Energiezukunft voranzutreiben.