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15.03.2012

transfluid Maschinenbau GmbH

Verfahrensintegration bei Kugelkopfdichtungen an Stahl- und Edelstahlrohren

Anformen statt Anschweißen mit neuer transfluid-Technologie

Sicher anformen, statt teuer anschweißen

Im Automobilbau werden Kugelköpfe als Dicht- und Verbindungselement bei Druckrohren eingesetzt. Bisher wurden diese Dichtelemente mechanisch hergestellt und anschließend mit den entsprechenden Rohren durch Schweißen oder Löten verbunden. Ein kostenintensiver Prozess, zudem mit dem Problem von möglichen Schwachstellen an den Verbindungsstellen. Die transfluid Maschinenbau GmbH entwickelte aus der Problemstellung jetzt ein integriertes Verfahren. Ergebnis: Kosteneffizient und sicher können so Kugelkopfsysteme direkt ans Rohr angeformt werden.

„Es gibt zwei verschiedene Arten von Kugelköpfen. Rundgeformte, die rein metallisch dichtenden und Dichtkegel mit einem 24° Konus. Diese können sowohl metallisch dichten als auch mit einem O-Ring versehen sein“, erklärt Gerd Nöker, Geschäftsführer von transfluid.
„Wir bieten damit eine effektive neue Umformtechnik und erschließen neue Rationalisierungsprozesse.“ Die neuen Kombinationsmaschinen ermöglichen nicht nur das Stauchen von Material, die Oberflächen können auch rolltechnisch präzise bearbeitet werden.

Technisch entscheidende Faktoren
Die Wandstärke der Rohre muss aus Kostengründen angemessen dünn sein. Um dies umzusetzen, bietet transfluid die Möglichkeit die Wandstärken im Umformbereich optimiert dicker zu stauchen – beispielsweise bei einem Edelstahlrohr von 8 x 1 mm auf eine Wandstärke von 2,6 mm. Bei der Umformgeometrie sollten sehr enge Toleranzen eingehalten werden. Aus diesem Grund verfügen die speziellen Umformmaschinen über eine weggesteuerte Positionierung, die eine extrem genaue Formgebung zulässt. Dies ist insbesondere bei der Rollmaschine sehr wichtig. Für ein optimales Ergebnis ist es erforderlich, dass die Oberfläche am Dichtkegel möglichst glatt ist. Hier macht die Maschinen- und Werkzeugtechnik von transfluid die Realisierung von Oberflächen von Rz 0,5 am Dichtkegel möglich.

Die Kostenreduzierung ist erheblich und kann bis zu 45 Prozent betragen. Damit herkömmliche Verfahren nicht weiter dafür sorgen, dass Fortschritt auf der Strecke bleibt, will man bei transfluid auch zukünftig konsequent Möglichkeiten der Verfahrensintegration prüfen und umsetzen.

www.transfluid.de

transfluid auf der Tube 2012: Halle 05 / Stand G 34