23/01/2012

transfluid Maschinenbau GmbH

Erstes Verfahren für werkzeugunabhängige Rohrumformung entwickelt

Neues transfluid-Verfahren: Formgebung mit Reduzierung in ei

transfluid schafft neue Technologie zum wirtschaftlichen Formen individueller Geometrien

In Zeiten immer schnellerer und komplexerer Herausforderungen an die Produktion sind aufwendige Kostentreiber denkbar überflüssig. Trotzdem ist es in der Rohrumformtechnik gang und gäbe, dass die Formgebung meist werkzeuggebunden ausgeführt wird. Einzige Möglichkeiten, um geringen Einfluss auf die Geometrie zu nehmen, waren bisher Materialzugaben und Hübe. So bleibt mit großem Werkzeugaufwand die Flexibilität und Effizienz auf der Strecke. Lösungsfinder transfluid hat deshalb ein völlig neues Verfahren gestaltet, mit dem jetzt werkzeugunabhängig Durchmesser und Geometrien geformt werden können.

„Für uns ist es immer wieder sehr spannend ein Stück weiter zu denken und dort neue Technologien auf den Weg zu bringen, wo der Technikstandard kein Optimum bietet“, so Gerd Nöker, Geschäftsführer von transfluid. „Und oft liegt in effizienten Details die beste Lösung. Bei unserem neuen Verfahren für die Rohrumformung ist nur noch eine sehr einfache Spannbacke im Einsatz. Alle anderen Werkzeuge sind unabhängig von der Geometrie und dem Durchmesser des Rohres.“ Eine Besonderheit beim neuartigen transfluid-Verfahren ist, dass die Spannlänge bei etwa 1 x dem Rohrdurchmesser liegt. Damit sind teurere Formspannbacken weitestgehend überflüssig.

Die Oberfläche der Umformgeometrie kann in einer extrem hochwertigen Oberflächenqualität hergestellt werden – auch mit rotationssymmetrischen Elementen, um einen optimalen Dichtungseffekt zu erzielen. Wo bisher insbesondere die Reduzierung von Edelstahlrohren für Werkzeugzeiten eine Herausforderung darstellte, bietet das neu entwickelte Verfahren eine sichere Lösung. Die Werkzeuge sind damit absolut verschleißfrei.

„Da unser Rohrumformverfahren speziell durchmesserreduzierend oder -erhaltend eingesetzt wird, ist es möglich, dass vor der Bearbeitung eine axiale Aufweitung der Bauteile notwendig sein kann. Natürlich können hochfeste Werkstoffe und Edelstähle genauso hervorragend umgeformt werden wie weichere NE-Metalle“, erläutert Gerd Nöker.
Mit seiner eindrucksvollen Lösung hat transfluid erstmals die technische Möglichkeit geschaffen, eine Vielzahl individueller Geometrien mit minimalen Werkzeugkosten umzusetzen.