24.01.2014

Treffpunkt der Kaltmassivumformer

Die Produktqualität mithilfe von Prozessüberwachung zu steigern sowie Umformprozesse zu optimieren sind zentrale Ziele der Kaltmassivumformer.

Aktuelle Entwicklungen unter anderem in diesen Bereichen, in der Pressentechnologie und bei den eingesetzten Werkstoffen diskutiert das "29. Jahrestreffen der Kaltmassivumformer" am 6. und 7. Februar 2014 in Düsseldorf. Rund 240 Experten nutzen die Tagung der VDI Wissensforum GmbH, um sich über Innovationen in der Branche auszutauschen. Fachlicher Leiter ist Prof. Peter Groche vom Institut für Produktionstechnik und Umformtechnik (PtU) der TU Darmstadt.

Wie sich Risse bei Kaltumformprozessen sicher erkennen lassen oder ein modernes Toolmanagement die Werkzeugkosten senken kann, sind Fragen, die unter anderem Experten von Prokos Produktions-Kontroll-System und Schwer + Kopka unter dem Blickwinkel der Prozessüberwachung beantworten. Klaus-Peter Groß vom Institut für Umformtechnik (IFU) erläutert, was optische Messtechnik zur automatischen Prüfung von Geometriemerkmalen in der Fertigung beitragen kann. Mit der Nutzung der Umformsimulation, um die Prozesssteuerung und -überwachung zu optimieren, befasst sich Michael Wolmuth von simufact engineering.

Im Bereich der Pressentechnologien stellt Nedschroef Herentals Vorteile und Einsatzmöglichkeiten moderner Servoantriebe vor. Ein Referent von Schuler Pressen geht auf Anwendungen und Erfahrungsberichte der elektrischen Servotechnologien in der Massivumformung ein. Wie eine 12500 kN servo-hydraulische Fließpresse Energieeffizienz und Flexibilität vereint, stellt Willy Kretz von alutec metal innvoations vor.

Im Block zu optimierten Umformprozessen und -verfahren erörtern Fachleute unter anderem Verfahrenstrends beim Gewinde- und Profilwalzen sowie den Einfluss des Hubverlaufs auf Form und Umformkräfte beim Verzahnungsdrücken. Philipp Grupp von Felss Systems stellt die Entwicklung von der Steckverzahnung zur Präzisions-Schiebeverzahnung vor. Welche Anforderungen die Automobil-Getriebeproduktion an die Kaltumformer stellt, berichtet Wolfgang Geis-Drescher von Adam Opel.

Auf dem Programm stehen zudem Vorträge zu Entwicklungen bei Hartmetallen für den Werkzeugbau und zu optimalen Werkstoffbehandlungen, um eine maximale Werkzeugperformance zu erreichen. Abschließend präsentiert Max W. Claas die Herstellung von Drähten mit Durchmessern >40mm.

Anmeldung und Programm unter www.kaltmassiv.de oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wf-presse@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Quelle: VDI Wissensforum GmbH